Daten und Dokumente

Das Wärmenetz speist sich zum größten Teil aus dem Windwärmespeicher. Dazu kommt im Sommer Energie aus den angeschlossenen Solaranlagen. Die Netztemperatur ist dann gegenüber dem Winterbetrieb etwas geringer, um eine hohe Effektivität der Solaranlagen zu sichern. Als Reserve arbeitet der Großkessel in der Neuen Brennerei.

Fast alle Häuser in Nechlin sind an das Wärmenetz angeschlossen. Von den drei nicht angeschlossenen verfügte eines bereits über eine Wärmepumpe, eines wird praktisch kaum geheizt und ein letztes Gebäude könnte noch angeschlossen werden.

Der Wärmepreis beträgt ca. 10 ct pro Kilowattstunde brutto, d.h. incl. Umsatzsteuer. Das Muster des Wärmeliefervertrags kann oben heruntergeladen werden, ebenso die Bescheinigung über den CO2-Ausstoß. Das Wärmenetz wird ausschliesslich erneuerbar beheizt, so dass man einen Primärenergiefaktor von Null erwarten sollte. Das Gebäudeenergiegesetz sieht dies allerdings nicht vor. Der kleinste zulässige Faktor beträgt 0,3 und darf pro Prozentpunkt erneuerbarer Energie im Wärmenetz um ein Tausendstel, hier als um 0,1, verringert werden. So ergibt sich 0,2.

Wer sich für den Anschluss an ein zentrales Wärmenetz entscheidet, 
–    muss keine Heizung installieren,
–    braucht keinen Monteur für die Wartung, 
–    braucht keinen Brennstoff zu kaufen, 
–    bekommt keine Rechnung vom Schornsteinfeger 
–    muss sich im Störungsfall nicht um Handwerker bemühen,
–    bekommt die Wärme frei Haus geliefert,
–    hat ohne Tanks mehr Platz in Keller und Garten,
–    und hat dauerhaft einen niedrigen Wärmepreis.